Friday, 17. july 2009
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11:15
Mittlerweile vernachlässigt die Frau Mitbewohnerin E Frau Milster. Hat sie sich doch anderweitig orientiert. Dafür ist sie zwar nicht mehr so traurig, aber ständig beschäftigt. Tja Sex macht sich
nicht von alleine, das will sorgfältig vorbereitet sein.
Das weiß Frau Milster nur zu gut. Immerhin hat sie damit auch so ihre Erfahrungen gemacht.
Mittlerweile ist sie verheiratet. Der blonde Jüngling mit kohlrabenschwarzen Haar hat sich eingenistet.
So lange sich da noch keine kleinen Kiddies einisten, hat Frau E. keine Sorgen, dass sich ihre Beziehung verlaufen könnte.
Immerhin haben sie die gemeinsame Sardienenähnliche Fahrt samt Band nach Frauenheim gemeinsam mit Anhang hinter sich gebracht.
Die Liebe der beiden liegt im Wachschlummer da und wartet auf Bröllin. Zum frischfröhlichen Saufen. Bis dahin ist Frau E. aber noch mit dieversen Studien und Prüfungen beschäftigt, so wie dem
Organisieren von Rabatz.
Immer wieder erstaunt sie in solchen Stunden, die Fertigkeit ihrer Freundin alles im Blick zu haben, auch sämtliche Rechenakrobatik bezüglich Gas und Strom.
Das macht glücklich.
(Bis auf das ExtraGeld, was noch überwiesen werden muss) aaaahhh!!
Bleibt nur noch die Frage offen: Wann kommt der nächste Absynth Abend?
von Frau Milster und Mitbewohnerin
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Thursday, 26. march 2009
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01:36
Dunkel war´s der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als die Anne blitzeschnelle
langsam in den Urlaub fuhr.
Mit dabei sind fremde Freunde
schweigend ins Gespräch vertieft
als der ICE aus Deutschland
Richtung Österreich auslief.
Und allein im dritten Zimmer
einer 2-Raumwohnung war
Julle und ein blonder Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.
Nannte sie ne alte Schrulle,
zählte kaum erst 17 Jahr,
in der Hand ne Butterstulle,
die mir Schmalz bestrichen war.
Glücklich in dem Wienerland
traurig eine Karte schrieb
die dumme Anne mit Verstand
der Julle, die zu Hause blieb.
von Frau Milster und Mitbewohnerin
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Sunday, 8. march 2009
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/2009
13:11
Auch ohne Valentinstag geht es in der immer unter Stress stehenden, aber stressfreisten Stress-WG herzlich zu...
Kleine Aufmerksamkeiten:
Anne darf Julles Eier essen, dafür Julle Annes Pizzareste.
Wir schreiben uns kleine Liebesbriefe aka "Sorry, habe dir etwas weggegessen, liebe dich trotzdem." oder "Ich bin dann mal weg, Knutsch" bis hin zu "Wann bringen wir mal zusammen (romantisch) den
Müll runter" oder "Überweise mir endlich das Geld!".
Julle gibt traurigen Annes sehr gerne was von ihrem selbstgemachten laktosefreien Bananenmilchshake oder ihrer selbst gekauften weißen Schokolade ab, dafür bekommt Julle nicht identifizierbare
Frühlingspflanzen in ihr Zimmer gestellt.
Julle nimmt gerne Annes Wäsche aus der Waschmaschine (na gut, weniger aus Liebe, als aus Angst um eine schimmelnde Waschmaschine) und Anne freut sich dafür über jedes neue Detail, dass im Bad zu
finden ist(bzw. ignoriert sie freundlichst) - neuste Errungenschaften: Fische am Spiegel, nach Apfel riechende Kinder-Frosch-Seife und ein Badschrank für Julles Handtücher) und wenn doch mal
schwere Zeiten anbrechen, wird einfach etwas zusammen gemacht, die Disziplinen: Absinth- und White-Russainabend oder statistisch, physikalisch korrekte und erdbebensichere Toilettenpapiertürme
bauen...
Ja, das ist Liebe!!!
von Frau Milster und Mitbewohnerin
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Thursday, 8. january 2009
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/2009
16:21
Natürlich hatte ich das nicht erwartet: meine Augen waren noch verklebt vom Saft der Müdigkeit und so hatte ich, anstatt in Frau Milsters Schlafgemach zu wandeln, den Schaft der Badetürklinke
gedrückt. Plötzlich spritzte mir eine milchige Flüssigkeit entgegen.
Was nun vor mir lag war also auch für mich und diese Uhrzeit ungeheuerlich: Frau Milster reinigte das Bad. Sie konnte es nicht mehr bis zum nächsten Morgen abwarten, versuchte sie mir zu erklären.
Da ich neuen Badereiniger gekauft hatte, den man an die Wände sprühen kann, hatte sie so viel Spaß daran entwickelt, dass sie nicht mehr aufhören konnte. Der grelle Glanz, der mir entgegengestrahlt
war, stammte von den blitzenden Fliesen, die sie mit einem Scheuerlappen bearbeitet hatte.
Zwischendurch hatte sie den Eimer versehentlich umgestoßen. Daher kam also das unterdrückte Stöhnen, dass ich im Schlaf vernommen hatte.
Selbstverständlich ging ich sofort wieder schlafen und half ihr nicht, ihren weihnachtlichen Toilettenbezug vom Toilettendeckel abzuziehen.
von Frau Milster und Mitbewohnerin
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Tuesday, 6. january 2009
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/2009
22:13
Nur für Topsi aka ahoi - Mann über Salatschüssel:
Vorsatz der WGenten: 6 Kisten Bier wegbringen mit Mamas Auto
"Nochn Vorsatz Frau Milsteer?"
"Jo, du wolltest öfter für mich kochen!"
Frau Müschte von Stress WG 1: "Das hab ich auch noch getan, als bei uns noch alles früsch war" (in der WG)
Nun aber zur feuchten Geschichte:
Letzte Nacht... kurz vor 12 Uhr Mitternacht....war es ein Traum? Doch nein... erst spät merkte ich, dass es wahr war und ich mich mittendrin befand.
Wie alles begann: Schnee schlug erotisch gegen die Scheibe. (Es schneite)
In meinem Zimmer war es heiß, doch in meinem Herzen so kalt.
Als sich mein Bewusstsein langsam zurückmeldete und ich bemerkte, dass ich mich nicht im Wohnzimmer von Will and Grace befand und das Stöhnen auch nicht daher kam, dass Franz Sissi in den
bisexuellen Schlaf wiegte, stand ich auf, um den nicht fiktiven Geräuschen nachzugehen...
Den Flur keuchend erreicht - schien das Geräusch ein Ausmaß zu erreichen, dass ich nie für möglich gehalten hätte...
Es klang wie das dumpfe Schlagen von rohem Fleisch, gegen die nackte Fliesenwand wie ich es so gerne bei meinem Lieblingsmetzger stundenlang, genießen könnte...
Zurück zum Flur: Meine wunderschönen Augen hatten sich gerade an die Dunkelheit gewöhnt, als ein greller Lichtstrahl aus dem Spalt von Frau Milsters Gemachspforte,mich fast erblinden
ließ!
Ich überwand den mich fast niederringenden Schmerz und drang mit einem Finger - vielleicht waren es auch zwei - in den Schlitz um den Spalt zu weiten, damit ich die Geschehnisse besser
überblicken konnte.
Denn vielleicht war Frau Milster auch etwas Schlimmes zugestoßen und vielleicht konnte ich ihr zur Hand gehen.
Auch der musikalische Klang (Fleisch, Fliesen) wollte nicht verstummen.
Nun war alles für mich sichtbar und lag offen für mich da...
Fortsetzung folgt...
von Frau Milster und Mitbewohnerin
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